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Ausbildung & Weiterbildung

IWK - Institut für Weiterbildung in der Kranken- & Altenpflege

Informationen zu Ihrer Weiterbildung beim IWK

Ziele der Weiterbildung

Stationäre und ambulante Pflegeeinrichtungen erfüllen damit die gesetzlichen Voraussetzungen zur Eröffnung und zum Betrieb einer Pflegeeinrichtung gemäß §72 SGB XI.
Demnach müssen Pflegeeinrichtungen seit dem 01.07.2008 gemäß § 71 SGB XI über eine leitende Pflegefachkraftkraft mit einer 460 Stunden Weiterbildung verfügen.
Bedingt durch die gravierenden strukturellen Veränderungen im Gesundheitswesen werden sich Einrichtungen der ambulanten und stationären Pflege nur dann
erfolgreich auf dem Markt dauerhaft behaupten, wenn sie über ein gelebtes und professionelles Management verfügen.

Der verantwortlichen Pflegefachkraft kommt dabei eine entscheidende Rolle zu. Sie ist die zentrale Schaltstelle im komplexen System der pflegerischen Versorgung und Betreuung.
Unsere Weiterbildung befähigt die verantwortliche Pflegefachkraft die Mitarbeiter/-innen so zu fördern, dass sie selbständiger und teamorientierter handeln. Sie werden lernen
Arbeitsabläufe effektiver und effizienter zu strukturieren und zu organisieren. Unter Berücksichtigung der allgemeinen rechtlichen Vorschriften und unter Beachtung der
Wirtschaftlichkeit der Einrichtung werden Sie insgesamt theoretisch fundiert und dennoch sehr praxisnah auf Ihre Leitungsfunktion vorbereitet. 

Teilnahmevoraussetzungen

An der Weiterbildung kann teilnehmen, wer die Voraussetzung nach § 71 Abs. 3 SGB XI erfüllt. Für die Anerkennung als verantwortliche Pflegefachkraft ist neben dem Abschluss einer Ausbildung Gesundheits- und Krankenpfleger/-in, Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-in oder Altenpfleger/-in eine praktische Berufserfahrung in dem erlernten Ausbildungsberuf von zwei Jahren innerhalb der letzten acht Jahre erforderlich. Bei ambulanten Pflegeeinrichtungen, die überwiegend behinderte Menschen pflegen und betreuen, gelten auch nach Landesrecht ausgebildete Heilerzieher/-innen und Heilerziehungspfleger/-innen mit einer praktischen Berufserfahrung von zwei Jahren innerhalb der letzten acht Jahre als ausgebildete Pflegefachkraft.

Anerkennung nach SGB XI und SGB V

Ursprünglich war in den Qualifikationsmaßstäben nach § 80 SGB XI u. a. die Verpflichtung zur 460-Stunden-Fortbildung der leitenden Pflegefachkraft verbindlich festgelegt. Das Bundessozialgericht hat entschieden, dass diese Anforderung nicht auf der Grundlage einer Vereinbarung, sondern nur durch Gesetz gefordert werden darf. Mit dem Pflegeversicherungs-Weiterentwicklungsgesetz (01.07.2008) ist diese Fortbildungsverpflichtung an § 72 SGB XI als Zulassungsvoraussetzung einer Pflegeeinrichtung aufgenommen worden. Hinsichtlich der Vereinbarungen zu § 132a SGB V häusliche Krankenpflege ist in diversen Bundesländern eine 460-Stunden-Fortbildung für die Pflegedienstleitung verbindlich. Diese Anforderung wird durch die Fortbildung erfüllt.

Dabei ist zu beachten, dass in einigen Bundesländern in den Verträgen die Berufsqualifikation Kranken- bzw. Kinderkrankenpfleger/-in als Voraussetzung gilt. Bitte prüfen Sie deshalb unbedingt anhand Ihrer Verträge nach § 132a SGB V, welche Berufsqualifikation in Ihrem Bundesland gefordert wird.

Inhalte der Weiterbildung 

Betriebswirtschaft / Personalmanagement:

  • Personalführung
  • Prozessmanagement
  • Qualitätsmanagement
  • Dienstplangestaltung
  • Kostenrechnung und Controlling
  • Pflege-Buchführungsverordnung
  • EDV
  • Marketing

Pflegewissenschaft:

  • körperliche, psychische und soziale Veränderungen im Alter
  • Strukturierung der Pflege durch Theorien und Modelle
  • Pflegerische Organisations- und Dokumentationssysteme
  • Expertenstandards
  • Qualitätsmanagement
  • Zertifizierungssysteme

Rechtswissenschaften:

  • Arbeitsrecht
  • Haftungsrecht
  • Betreuungsrecht
  • Heimgesetz und Heimpersonalverordnung
  • SGB V, SGB X, SGB XI, SGB XII
  • Bewohnerverträge und Behandlungsverträge

Sozialwissenschaften:

  • Gesprächsführung / Beratung
  • Konfliktmanagement
  • Umgang mit psychischen Belastungen in der Pflege
  • Selbst- und Zeitmanagement

Art und Dauer der Weiterbildung

Die berufsbegleitende Weiterbildung umfasst insgesamt 460 Stunden.

Fortbildungspunkte

Für die Teilnahme können 40 Fortbildungspunkte für die "Registrierung beruflich Pflegender" angerechnet werden.

Leistungsnachweis und Zeugnis 

Lehrgangsbegleitend erhalten Sie drei schriftliche Leistungsnachweise. Beträgt Ihr Notendurchschnitt mindestens 4,4, werden Sie zum Abschlusskolloquium zugelassen. Die Teilnahme an der Weiterbildung wird in einem Zertifikat bestätigt. Darin sind die Dauer des Lehrganges, die Stundenverteilung und Ihre "Erfolgreiche Teilnahme" bescheinigt.

 Bewerbungsunterlagen

  • Bewerbungsschreiben
  • Tabellarischer Lebenslauf mit Lichtbild
  • Berufsabschlusszeugnis
  • Nachweis über Berufspraxis
  • Kopie des Mitgliedsausweises bzw. Mitgliedsnummer des bpa
    (nur notwendig bei Inanspruchnahme des bpa-Preises)

Zertifizierung

Diese Maßnahme ist zertifiziert.

 

Ihre Weiterbildung beim IWK

Wir bieten Ihnen diese Weiterbildung an folgenden Standorten:

» Aschersleben
» Delmenhorst
» Halle
» Köln
» Lüneburg
» Braunschweig
» Potsdam
» Stendal

Wichtiger Hinweis für Sie

Die Zugangsvoraussetzungen und/oder Kursgebühren können von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich sein. Unsere Mitarbeiter/-innen an den jeweiligen Standorten geben Ihnen gerne Auskunft.

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Kontakt

Institut für Weiterbildung in der Kranken- & Altenpflege gemeinnützige GmbH.
  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  04221 - 935160
  04221 - 935164
Lahusenstraße 5, 27749 Delmenhorst

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