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Die Delmenhorster Hep´s diskutieren mit den Bundestagsabgeordneten Dr. Kühne und Grotelüschen

Die Schülerinnen und Schüler der 2. Klassen konnten im Rahmen einer Video-Konferenz ihr Anliegen an den Bundestagsabgeordneten Dr. Kühne darstellen.

Hintergrundinfos: Das Land Niedersachsen erstattet über die Finanzhilfe den Schulen in freier Trägerschaft circa 80 Prozent der Kosten. Die restlichen 20 Prozent werden dann über ein Schulgeld finanziert. Aktuell beträgt das Schulgeld an unserer HEP-Schule für jeden Schüler und jede Schülerin 144 € im Monat, wobei einige Praxisstellen eine „Vergütung“ für die Praktika oder zusätzliche Nebenjobs zahlen.

Die Schülerinnen und Schüler erzählten von ihrer finanziellen Situation und den daraus resultierenden zeitlichen Belastungen durch Nebenjobs neben der als Vollzeitausbildung gedachten fachschulischen Ausbildung incl. der Praktika. Dadurch zeigte sich deutlich die Ungerechtigkeit im Rahmen der Vergleiche zur Förderung der Erzieher-/ der Pflege- Ausbildungen und den therapeutischen Berufen, wo weitestgehend Schulgeldfreiheit in Niedersachsen durchgesetzt wurde.

Der Dr. Roy Kühne MdB bestätigte die Wichtigkeit des Berufes und schlug vor, auf Länderebene weiter Druck auszuüben.

Es zeigte sich, dass neben der Schulgeldfreiheit auch eine Regelung der Praktikumsvergütung notwendig ist, damit Schülerinnen und Schüler sich weiter für den spannenden Beruf der Heilerziehungspflege entscheiden können und sich nicht aufgrund der finanziellen Situation für andere soziale Berufe entscheiden müssen.

Die Ausbildung ist in vielen Praxiseinrichtungen der Behindertenhilfe über Inklusions- und Integrationsprojekten bis hin psychiatrischen Einrichtungen angesehen, da in der Ausbildung viele verschiedene Theorien zusammen betrachtet werden: nicht nur die zwei Säulen der Ausbildung – Pädagogik und Pflege – sondern auch verschiedene Begleitungs- und Unterstützungsmethoden mit der Basis der Vielseitigkeit des Menschen.

Angesichts des Fachkräftemangels in den Behindertenhilfeeinrichtungen ist es nicht weiter haltbar, dass der Staat die vielseitige und wichtige Ausbildung nicht ausreichend fördert.

Dies nimmt auch die für den Wahlbezirk Delmenhorst / Landkreis Oldenburg / Wesermarsch zuständige Bundestagsabgeordnete Astrid Grotelüschen MdB mit, die ebenso an der Videokonferenz teilnahm.

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