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Die Heilerziehungspflegekurse HEP 91/15 und HEP 91/16 besuchten die Großmoschee in Köln-Ehrenfeld

Koeln Heilerziehungspflege Besuch 08 16 01

Zentralmoschee Köln-Ehrenfeld                                                                                                                                              Copyright DITIB KÖLN

Die Heilerziehungspflegekurse
HEP 91/15 und HEP 91/16 besuchten die Großmoschee in Köln-Ehrenfeld

Im Rahmen des Religionsunterrichts in der Heilerziehungspflegeausbildung sind u.a.
die Weltreligionen ein Thema. In Köln bietet sich in diesem Zusammenhang an,
den Kölner Dom, die Synagoge in der Roonstraße nebst einem jüdischen Friedhof,
den Sikh-Tempel und die Zentralmoschee in Köln-Ehrenfeld zu besichtigen.
In diesem Schulhalbjahr stand für zwei HEP-Kurse der Besuch der Großmoschee
auf dem Programm.

Dieser Moschee wird seit der Planung und besonders seit Baubeginn 2009
große Aufmerksamkeit der Kölner Bürgerinnen und Bürger zuteil.
Von Anbeginn an sind die Meinungen dazu geteilt.

Die Architektur ist sehr eindringlich: sie soll mit der teilweise
durchbrochenen Kuppelform Offenheit symbolisieren. Die beiden Minarette werden
von benachbarten Häusern um fast das Doppelte überragt. Die neue Moschee dient
unter anderem als Gemeindezentrum

Der Gebetsraum ist über 2000 Quadratmeter groß, daneben gibt es Büros, ein
Kulturzentrum mit Bibliothek und Konferenzraum, Sport-, Gewerbe- und
Sozialräume sowie einen Schul- und Seminarbereich mit einer Gesamtfläche von
rund 8000 Quadratmetern.

Aufgrund von Rechtsstreitigkeiten
verzögert sich die Fertigstellung weiterhin. Doch ungefähr die Hälfte des
Komplexes ist bereits nutzbar.

Die Gruppe vom IWK Köln, bestehend aus ca. 45 Fachschülerinnen und
Fachschülern und interessierten Mitarbeiterinnen, wurde an der Tiefgarage von
einem Studenten der Islamischen Theologie an der Uni Münster in Empfang
genommen und dann in den provisorischen Gebetssaal geleitet. Dort nahmen die
Gäste auf den Gebetsteppichen Platz – natürlich nicht ohne vorher die Schuhe
ausgezogen zu haben.

Der fachkundige Student nahm zunächst Stellung zum Bauverlauf und erklärte
dann, warum die Frauen separat sitzen für das Gebet. Die Gruppe konnte unter
seiner Anleitung die Gebetsabläufe mit den Bewegungen nachvollziehen. Im
Anschluss daran wurden viele Fragen gestellt, die er kenntnisreich
beantwortete.

Zum Abschluss fand eine Führung durch den, bereits für besondere Anlässe
genutzten, Konferenzsaal, vorbei an der fast fertig gestellten Einkaufspassage bis
auf den Hof vor dem Kuppelbau statt. Dieser konnte wegen Bauabsperrungen leider
nicht näher besichtigt werden.

Es war sehr interessant, den riesigen und architektonisch hoch interessanten
Bau endlich einmal auch von innen anzuschauen.

Wir warten gespannt auf die Fertigstellung und Eröffnung. Der Student
meinte, dass dies sicher 2017 der Fall sein werde.

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