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TOUCHDOWN - Eine Ausstellung mit und über Menschen mit Down-Syndrom

Am 20.12. besuchten die Kurse HEP 91/18 und HEP 91/19 die Ausstellung Touchdown in der Bundeskunsthalle Bonn, eine Ausstellung mit und über Menschen mit Down-Syndrom.

In einer Führung wurden uns die wichtigsten Exponate und ihre Geschichte nahegebracht. So sahen wir zu Beginn eine große Wand mit 36 Porträtfotos von Menschen mit Down-Syndrom, die bei der Erstellung der Ausstellung mitgearbeitet hatten. Es gab darunter sogar Menschen, die manchen Kursteilnehmern persönlich bekannt sind. Die Führerin erklärte uns, dass dies keine Seltenheit sei: Häufig würden Menschen bei den Führungen sagen, sie würden einen Menschen von den Porträts persönlich kennen, und die Ausstellung sei immer gut besucht. Ein Zeichen dafür, dass Menschen mit Down-Syndrom ein selbstverständlicher Teil unserer Gesellschaft sind.

Die Ausstellung erzählt zum ersten Mal die Geschichte des Down-Syndroms von Spuren in der Antike über die Entdeckung durch John Langdon Down bis zu aktuellen Forschungen heute. Dabei wurde auch das sensible Thema der Vernichtung von Menschen mit Behinderung im Nationalsozialismus nicht ausgeklammert. Im Gegenteil: Die Menschen mit Down-Syndrom, die die Ausstellung erarbeitet haben, legten ganz besonders Wert auf dieses dunkle Kapitel der Geschichte, auch und gerade, weil es schmerzhaft ist.

Beeindruckend an der Ausstellung war vor allem, dass diese von Menschen mit und ohne Down-Syndrom gemeinsam erarbeitet worden ist und so die Sichtweise der Menschen mit Down-Syndrom einen besonderen Raum bekam. Viele Fotos, Erfahrungsberichte und Kunstwerke machten das Thema sehr anschaulich. Es wurde deutlich, dass es Menschen mit Down-Syndrom schon immer in den verschiedensten Bevölkerungsschichten gab und wie verschieden diese Menschen damals und heute lebten und leben.

Das Selbstbewusstsein von Menschen mit Down-Syndrom heute wird an folgenden zwei Zitaten sichtbar: „Ich bin sehr glücklich auch wenn ich Down-Syndrom habe. Und ich leide nicht darunter. Ja – wir leben auch.“ (Verena Elisabeth Turin) „Das Schönste ist einfach, dass ich so bin, wie ich bin. Ich bin so geboren. Ich bin behindert und kann auch machen was ich will und habe meine eigene Zukunft.“ (Judith Klier)

Nach der Führung hatten alle Teilnehmer noch die Gelegenheit, selbstständig in der Ausstellung zu verweilen und dieses oder jenes noch genauer anzuschauen.

Insgesamt fasste die Ausstellung vieles, was bereits im Unterricht gelernt wurde, nochmal zusammen und ergänzte um viele neue Eindrücke, die in der Schule weiter vertieft werden können.

Es war ein sehr lohnenswerter und interessanter Tag.

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