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Heilerziehungspfleger/-in Delmenhorst

Informationen zu Ihrer Ausbildung beim IWK

Sie absolvieren Ihre Ausbildung an unserer Fachschule Heilerziehungspflege, einer staatlich anerkannten Ersatzschule.

Heilerziehungspfleger/-innen sind für die Begleitung und Unterstützung von Menschen mit einer Behinderung verantwortlich und können in allen Bereichen der Behindertenhilfe vielfältig eingesetzt werden.

Teilnahmevoraussetzungen

Sie können in die Fachschule aufgenommen werden, wenn Sie:

  1. eine der folgenden Qualifikationen nachweisen:
    • den Sekundarabschluss 1 – Realschulabschluss und den erfolgreichen Besuch einer einjährigen Berufsfachschule Hauswirtschaft und Pflege (Schwerpunkt Sozial- und Persönliche Assistenz) oder
    • den Sekundarabschluss 1 – Realschulabschluss und eine erfolgreich abgeschlossene, mindestens zweijährige Berufsausbildung mit Berufsschulabschluss oder
    • eine Hochschulzugangsberechtigung und ein einschlägiges Praktikum von 400 Zeitstunden
  2. gesundheitlich für diesen Beruf geeignet sind.

Für Ihre Bewerbung benötigen wir folgende Unterlagen:

  • Bewerbungsanschreiben
  • Tabellarischer Lebenslauf mit Lichtbild
  • Schulabschlusszeugnisse (beglaubigt)
  • Berufsschulabschlusszeugnis (beglaubigt)
  • Abschlusszeugnis der Berufsausbildung (beglaubigt)

    ca. 3 Monate vor Ausbildungsbeginn sind nachzureichen:
  • Erweitertes polizeiliches Führungszeugnis
  • Nachweis der gesundheitlichen Eignung
  • Belehrung zum Infektionsschutzgesetz nach § 43

Die Entscheidung über die Aufnahme erfolgt nach einem persönlichen Vorstellungsgespräch!

Art und Dauer der Ausbildung

Die Ausbildung erstreckt sich über drei Jahre in Vollzeitausbildung.

Theoretischer Unterricht:
Der theoretische Unterricht findet an 2 Tagen/Woche mit zusätzlichen Blockwochen statt.

Praktischer Unterricht:
Die praktische Ausbildung erfolgt an 3 Tagen/Woche in unterschiedlichen Einrichtungen der Behindertenhilfe.

Inhalte der Ausbildung

Neben dem Unterricht in den allgemeinbildenden Fächern wird der berufsbezogene Unterricht in Lernfeldern vermittelt.

Allgemeinbildende Fächer:

Deutsch, Englisch, Religion, Politik, Mathematik

Berufsbezogener Unterricht in den Lernfeldern:

  • Berufsidentität und Qualitätssicherung
  • Heilerziehungspflegerische Begleitung und Pflege
  • Lebenswelten und Beziehungen
  • Heilerziehungspflegerische Konzepte und Prozessplanung
  • Optionale Lernangebote

Ziele der Ausbildung

Heilerziehungspfleger/-innen sind sozialpädagogische Fachkräfte der Behindertenhilfe. Heilerziehungspfleger/-innen sind für die Begleitung und Unterstützung von Menschen mit einer Behinderung verantwortlich und können in das vielfältige Tätigkeitsfeld in allen Bereichen der Behindertenhilfe eingesetzt werden (z.B. Integrationskindergärten, Tagesbildungsstätten, Wohnheime, Wohngruppen, Wohntrainingsgruppen, ambulant betreutes Wohnen, Förderstätten, Werkstätten, Kinder- und Jugendpsychiatrien).

Die Ausbildung zum Heilerziehungspfleger / zur Heilerziehungspflegerin soll dazu befähigen, Menschen mit Behinderungen in ihrem Lebensalltag zu begleiten und sie in ihrer Selbstbestimmung und gesamten Entwicklung zu unterstützen und zu fördern.

Prüfungen und Leistungsnachweise in der Ausbildung

Die Ausbildung endet mit schriftlicher, mündlicher und praktischer Prüfung. Die erbrachten Leistungen werden benotet und im Zeugnis ausgewiesen. Die bestandene Prüfung berechtigt zum Führen der Berufsbezeichnung Heilerziehungspfleger/-in (Staatl. Anerkennung).

Finanzierungsmöglichkeiten für Sie

Sind die entsprechenden Voraussetzungen gegeben, ist eine Förderung durch die Agentur für Arbeit oder durch Bafög möglich.
Bei der Übernahme der Lehrgangskosten durch öffentliche Träger  (z. B. der Deutschen Rentenversicherung Bund/Land o. Ä.) wird das Schulgeld gesondert berechnet.

Auf Antrag können nicht geförderte Teilnehmer in sozialen Härtefällen einen Zuschuss zur Reduzierung des Schulgeldes über das Institut beantragen.

Ausbildung an folgenden Standorten:

» Delmenhorst

Wichtiger Hinweis für Sie

Die Zugangsvoraussetzungen und/oder Kursgebühren können von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich sein. Unsere Mitarbeiter(innen) an den jeweiligen Standorten geben Ihnen gerne Auskunft.

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für Niedersachsen

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